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IZT kooperiert mit TeleOrbit bei GNSS Signalgenerierung

IZT S1000 Multi-channel Signal Generator with memory extension+ and monitor

Der IZT S1000 in Kombination mit der Software von TeleOrbit erzeugt vielfältige GNSS-Signale für eine schnelle+einfache Entwicklung von GNSS-Empfängern und -Algorithmen

Erlangen – 17. Mai 2016 – Um die Unterstützung für GNSS weiter auszubauen, kooperiert die IZT GmbH mit TeleOrbit, der Marketing- und Vertriebs-Organisation von TeleConsult Austria. Als ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit wird die Generierung von GNSS-Signalen mittels der GIPSIE®-Software von TeleOrbit in den Funktionsumfang des IZT S1000-Signalgenerators integriert. Der S1000 mit seinem weiten Frequenzbereich und den VSG (Virtual Signal Generator) -Kanälen ermöglicht so die Generierung von idealen Signalen für verschiedene GNSS-Standards in einem Gerät, wobei diese Signale dann mit Stör- oder Broadcast-Signalen kombiniert werden können. Darüber hinaus ist auch die Kombination mit aufgezeichneten Signalen möglich.

Die software-basierte GNSS-Multisystem-Simulationsumgebung GIPSIE® von TeleOrbit besteht aus zwei Modulen: SCS (Satellite Constellation Simulator) und IFS (Intermediate Frequency Simulator). Während der SCS die Satelliten-Orbits simuliert, erzeugt der IFS komplexe Breitband-Signale für die VSGs des IZT S1000. Der Signalgenerator unterstützt derzeit Multisystem-/Multifrequenz-Szenarien für GPS L1/L2/L5 und Galileo E1/E5/E6.

Durch die Integration der GIPSIE-Software kann der S1000-Signalgenerator ideale GNSS-Signale für verschiedene Standards erzeugen. Auf Basis der neuen Software-Option simuliert der S1000 die Signallaufzeit vom Satelliten zum Empfänger. Darüber hinaus können Störsignale über die VSGs hinzugefügt werden, um deren Einfluss auf die Signallaufzeit zu untersuchen. Letztendlich wird dann das entsprechende analoge Signal an das zu untersuchende Kundengerät (DUT) ausgegeben.

Die Kombination aus dem S1000-Signalgenerator und der leistungsfähigen GNSS-Software ermöglicht signifikante Kosteneinsparungen bei der Entwicklung, Verifizierung, Qualifizierung und Zertifizierung von Empfängern, wobei auf zeitraubende Testläufe und Validierungen verzichtet werden kann. Das breite Anwendungsspektrum umfasst den End-of-Line-Test in der Entwicklung und Produktion; Optimierung, Test und Verifizierung von Algorithmen (für die Erfassung, Verfolgung und Positionierung); die Generierung von Mehrpfad-Strategien und Algorithmen, um die Empfindlichkeit gegenüber Störsignalen zu minimieren; die Evaluierung von Basisband-Empfängern oder Positionierungs-Algorithmen sowie die Ermittlung von idealen Einstellungen bzw. Anpassungen, um die Leistungsfähigkeit von GNSS-Empfängern zu verbessern, etc.

Über den S1000

Der IZT S1000 ist eine kompakte, mehrkanalige und sehr leistungsfähige Plattform für komplexe Simulations- und Testanwendungen in einem Gerät. Mit seinem breiten Frequenzbereich und bis zu 31 virtuellen Signalgeneratoren ermöglicht der S1000 die Generierung von verschiedenen Signalen (wie mehreren GNSS-Standards) in einem einzigen Gerät. Der einzigartige Ansatz erlaubt es, eine Testumgebung mit mehreren Signalquellen gleichzeitig zu simulieren. Damit können aufwändige Testaufbauten entfallen, mit entsprechender Zeit- und Kostenersparnis.

Dank der patentierten Signalsynthese von IZT können mit dem S1000 mehrere Signale auf effektive Art und Weise verarbeitet und kombiniert werden. Die so erreichte kumulative Signal-Bandbreite beträgt 320 MSamples/s. Der S1000 generiert ein Composite-Ausgangssignal mit 120 MHz Bandbreite von bis zu 31 individuellen Signal-Trägern. Innerhalb des Frequenzbereiches bis zu 3 GHz kann jedes Signal zwei unabhängigen 120-MHz-Blöcken zugeordnet werden.